Greenlight wird zu Steam Direkt

Valve hat die Plattform Steam Greenlight geschlossen. Zum 13. Juni startet Steam Direct als Ersatz, der eine einfachere und fairere Möglichkeit zur Veröffentlichung von Indiespielen darstellen soll.

Greenlight Logo

Die Geschichte von Greenlight

Greenlight ging am 30. August 2012 an den Start. Die Idee hinter dem Wahlprozess war es, die Spieler entscheiden zu lassen, welche Indie-Titel auf Steam erscheinen sollen. Dafür gab es jeweils einen qualitativen und quantitativen Grund: Die Valve-Mitarbeiter konnten die Menge an Einreichungen zum Schluss selbst nicht mehr handhaben und wussten zudem einfach nicht, was die Spieler gerne kaufen und spielen möchten.

Greenlight war grundsätzlich ein voller Erfolg: Rund 10 Millionen Spieler haben an Abstimmungen teilgenommen, 63 Millionen Steam-Nutzer haben bis heute zumindest ein Spiel gestartet, das  freigegeben wurde. Tausende Spieler wissen vermutlich nicht, dass sie dank Greenlight nicht nur mit Neuveröffentlichungen zugeschüttet wurden, sondern dass sie so auch echte Perlen spielen durften, die es anders vielleicht nicht geschafft hätten. Spiele wie The Forest, 7 Days to Dieund Stardew Valley haben es sogar in die Top-100 Verkaufscharts von Steam geschafft.

Steam Direct kommt

Eine Woche wird Pause gemacht, dann folgt die neue Initiative Steam Direct am 13. JuniWorum handelt es sich nun bei Direct? Mit geringen Einschränkungen darf nun wirklich jeder Entwickler sein Spiel bei Steam zur Veröffentlichung einreichen, eine Wahl wiezuvor gibt es nicht mehr. Es müssen nur Formulare ausgefüllt, eine »Bald verfügbar«-Übersichtsseite erstellt und 100 US-Dollar angezahlt werden. Das Geld gibt es aber wieder, sobald das veröffentlichte Spiel über 1.000 Dollar eingenommen hat. Außerdem wird absolut jedes Spiel von Valve getestet, damit es wirklich funktioniert und keine Schadsoftware enthält.

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